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Es werden Posts vom Dezember, 2014 angezeigt.

CFS/ME: Höhen und Tiefen, Bye Bye 2014

In letzter Zeit fühle ich mich oft deprimiert und wütend. Wütend, dass ich mich schon so lange schlecht fühle, das Leben nur mit halber Kraft und mit grossem Aufwand halbwegs normal leben kann. Mir fehlt so langsam die Geduld für diese Krankheit ich bin wütend auf meinen Körper, der einfach schlapp macht, wie und wann es im passt. Und dann schleicht sich dieses Gefühl ein, dass alles nichts hilft und es mir nie, nie, nie besser gehen wird. Die Selbstmotivation und die Zuversicht nicht zu verlieren, ist nach wie vor ein hartes Stück Arbeit.
Ich habe Ende 2013 hoffnungsvoll aufs neue Jahr geschaut. Mit Freude mein Dankbarkeitstagebuch for a better year angefangen und war überzeugt, dass alles besser wird. Rückblickend war auch dieses Jahr ein schwieriges. Mit Rückschritten, Verzweiflung, Einsamkeit und einem Gefühl der Machtlosigkeit. Nicht immer. Es gab und gibt gute Momente! Es wird sie auch weiterhin geben und vorwärts gehen solange ich meine Vorsätze nicht aus den Augen verliere.
Und …

CFS/ME: Einsichten & Ansichten

Je länger je mehr komme ich zu der Überzeugung, dass (ganz besonders emotionaler) Stress zu CFS führt. Es fällt mir nicht leicht, dieses Statement zu machen, da ich auch lieber hätte, dass ein körperliches Problem die Krankheit auslöst und diese einfacher zu behandeln wäre. Ich denke, der Weg zum gesund werden - jedenfalls für mich - funktioniert wirklich nur über Anpassungen der Lebensführung, äusserlich wie innerlich. Ich wollte das lange nicht hören und sehen ... Aber ich habe bis heute von keiner Genesung gelesen, die nur über NEMs, Pacing, Medikamenten oder Gabe von hochdosierten Vitaminen passiert wäre.

Hier also mein persönliches "Rezept", vielleicht macht das eine oder andere für euch auch Sinn.

1. Gedanken & Überzeugungen
Die negative Gedankenspirale unterbrechen. Nicht Nonstop über Symptome nachdenken, grübeln, sich Sorgen machen. Wenn ich darauf achte merke ich, dass ich fast ununterbrochen über CFS nachdenke und somit in dieser Gedankenschlaufe stecken bleibe …

Mir geht es besser!

Nach 3-jähriger Leidenszeit sehe ich endlich Licht am Horizont. Mit meiner Gesundheit geht es aufwärts, langsam zwar aber immerhin. Ich weiss, dass ich in die richtige Richtung gehe und ich lebe nicht mehr in konstanter Angst vor dem Schreckensgespenst CFS, diesem Alptraum von Krankheit. Ich lebe noch nicht das Leben das ich möchte. Die Müdigkeit ist ein anhängliche Begleiterin ... Trotzdem versuche ich, meine Aktivitäten auszuweiten, so gut es eben geht.

Ich glaube, dass die Heilung nun eine Frage der Zeit ist so lange ich auf meinem eingeschlagenen Weg bleibe und gut zu mir und meinen Emotionen schaue. Es gilt nun langsam zurück ins Leben zu finden, Dinge zu tun die mich glücklich machen und erfüllen. So vieles ist brach gelegen. Unter anderem hoffe ich, meine Fitness und Ausdauer wieder aufbauen zu können. Das wird nochmals viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen.

Ich bin überzeugt, dass es möglich ist 100 % gesund zu werden. Ich mag all den negativen Berichten von Ärzten und Betroff…