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Es werden Posts vom August, 2014 angezeigt.

CFS/ME: Single-Leben vs Beziehung

Heute habe ich genau mit EINEM Menschen gesprochen; der Migros Kassiererin. Klingt nach Einsamkeit, ist es manchmal auch. Trotzdem. Ich frage mich immer wieder, wie es CFS Erkrankte machen, die in einer Beziehung leben, Kinder haben. Ich bin meistens nach 1 Stunde Gesellschaft froh, wieder alleine zu sein, zu schweigen und mich ausruhen zu können. Besonders im Anfangsstadium der Erkrankung bin ich mit letzter Kraft von der Arbeit nach Hause gekommen und musste mich hinlegen. Das Wochenende brauchte ich, um mich von der Arbeit zu erholen. Ich hätte die Energie für eine Beziehung nicht aufgebracht. Wie schafft ihr das?

Dank des Alleinlebens kann ich nach meinem Rhythmus leben, muss keine Rücksicht nehmen, kein schlechtes Gewissen haben wenn ich nicht mehr tun kann, als zwischen Bett und Sofa hin und her zu pendeln. Es gibt mir die Freiheit mein Leben so zu organisieren wie ich glaube, dass es für mein Gesundwerden richtig ist. Ich muss den Alltag mit niemandem koordinieren und die tägli…

Tweet: Zur Abwechslung mal etwas zum Schmunzeln

Einer meiner Lieblingstweets:

Lese einen Beipackzettel und kanns kaum erwarten was hinter der nächsten Falte passiert, aber sieht so aus als ob am Ende jemand drauf geht.
— Doch noch ein Hase (@urmels) 3. Juni 2014 Herzlich,
Christine


CFS/ME: Lesen, Selbsthilfebücher

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Mir scheint, ich habe eine Bücherkaufsucht. Schade eigentlich, kann man die Auslagen nicht als Weiterbildung von den Steuern abziehen :-)

Hier einige meiner Favoriten:
Mind over medicine Lissa Ranking
Das Buch der Menschlichkeit, Dalai Lama  
Wenn alles zusammenbricht, Pema Chödrön
Heilgeheimnisse aus Tibet, Ingfried Hobert
Aus Liebe zum Leben, Rachel Naomi Remen
How to be sick, Toni Bernhard. Das Buch gibt ein paar gute Denkanstösse, Strategien für schlechte Tage, deshalb ist es auf der Favoritenliste. Andererseits strotzt es nicht eben vor Optimismus und das ist doch das, was wir brauchen.

Und was nicht fehlen darf: ein Krimi von Dr. Siri, der Leichenbeschauer aus Laos

Wen ich übrigens nicht mag, ist Ruediger Dahlke. Er ist mir zu elitär, hat etwas von einem selbsternannten Messias. Wer das Buch "Seeleninfarkt" von RD möchte, kann mir ein Mail schicken (Adresse im Profil). Zwei weitere Bücher die ich verschenke: "how to be sick" von Toni Bernhard & "Was K…

ME/CFS: hilfreiche Gewohnheiten kultivieren und motiviert bleiben

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Momentan macht mir die Erkrankung das Leben sehr schwer. Die Muskeln schmerzen, die Beine sind bleischwer, der Energielevel ist tief und lässt mich kaum mehr machen, als in der Wohnung rumzuliegen.

Höchste Zeit also, mir wieder einmal ein paar Grundsätze in Erinnerung zu rufen und dran zu bleiben.
Die Heilung liegt in meinen Händen, ICH trage die Verantwortung für meine körperliche und seelische Gesundheit und diese ist nur zu erreichen, wenn ich mit meiner ganzen Überzeugung daran arbeite.Aktivitäten vorsichtiger dosieren, ich mache zuviel Unwichtiges: Prioritäten setzen.Achtsamer sein, eins nach dem anderen erledigen: kein Multitasking.Nicht damit vergleichen, was ich früher tun konnte.Meditieren, täglichGesund und ausgewogen essen auch wenn das Einkaufen und Kochen anstrengend ist. Die Migros Klubschule bietet ein persönliches ErnährungsCoaching an. Ich habe zwar keine Gewichtsprobleme aber ausgewogen und optimal ist meine Ernährung nicht.Ich spreche nicht (zu viel) über die Krankh…

CFS/ME: Epsomsalz und Muskelschmerzen

Zum Wochenstart ein Tipp, der mir bei Muskelschmerzen wirklich Linderung bringt: ein EpsomSalzbad (auch unter den Namen Bittersalz oder Magnesiumsulfat bekannt).

Und so wird's gemacht:
2 Tassen Epsom Salz ins warme Wasser geben. 10 - 20 Minuten baden. Abduschen. Bademantel anziehen und 20 Minuten hinlegen. Ich verbinde das Ausruhen jeweilen mit einer Meditation. Die Muskelschmerzen sind bei mir nach so einem Bad weg und ich fühle mich wunderbar leicht und entspannt. Empfohlen werden 3 Bäder wöchentlich.

Guter Nebeneffekt: Das Baden in Bittersalz ist ein effektiver Weg, den Magnesiumspiegel zu erhöhen.

Infos hier (englisch)

Herzlich,
Christine

ME/CFS: An Tagen wie diesen ...

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Auf dem Weg zur Arbeit vor Erschöpfung geweint. An Tagen wie diesen glaube ich nicht mehr daran, dass es jemals aufwärts geht. Ich habe genug davon, mich zu motivieren, positiv zu denken; immer und immer wieder. Das Leben ist ein grosses dunkles müdes Etwas.

Herzlich,
Christine