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CFS/ME: Höhen und Tiefen, Bye Bye 2014

In letzter Zeit fühle ich mich oft deprimiert und wütend. Wütend, dass ich mich schon so lange schlecht fühle, das Leben nur mit halber Kraft und mit grossem Aufwand halbwegs normal leben kann. Mir fehlt so langsam die Geduld für diese Krankheit ich bin wütend auf meinen Körper, der einfach schlapp macht, wie und wann es im passt. Und dann schleicht sich dieses Gefühl ein, dass alles nichts hilft und es mir nie, nie, nie besser gehen wird. Die Selbstmotivation und die Zuversicht nicht zu verlieren, ist nach wie vor ein hartes Stück Arbeit.
Ich habe Ende 2013 hoffnungsvoll aufs neue Jahr geschaut. Mit Freude mein Dankbarkeitstagebuch for a better year angefangen und war überzeugt, dass alles besser wird. Rückblickend war auch dieses Jahr ein schwieriges. Mit Rückschritten, Verzweiflung, Einsamkeit und einem Gefühl der Machtlosigkeit. Nicht immer. Es gab und gibt gute Momente! Es wird sie auch weiterhin geben und vorwärts gehen solange ich meine Vorsätze nicht aus den Augen verliere.
Und …

CFS/ME: Einsichten & Ansichten

Je länger je mehr komme ich zu der Überzeugung, dass (ganz besonders emotionaler) Stress zu CFS führt. Es fällt mir nicht leicht, dieses Statement zu machen, da ich auch lieber hätte, dass ein körperliches Problem die Krankheit auslöst und diese einfacher zu behandeln wäre. Ich denke, der Weg zum gesund werden - jedenfalls für mich - funktioniert wirklich nur über Anpassungen der Lebensführung, äusserlich wie innerlich. Ich wollte das lange nicht hören und sehen ... Aber ich habe bis heute von keiner Genesung gelesen, die nur über NEMs, Pacing, Medikamenten oder Gabe von hochdosierten Vitaminen passiert wäre.

Hier also mein persönliches "Rezept", vielleicht macht das eine oder andere für euch auch Sinn.

1. Gedanken & Überzeugungen
Die negative Gedankenspirale unterbrechen. Nicht Nonstop über Symptome nachdenken, grübeln, sich Sorgen machen. Wenn ich darauf achte merke ich, dass ich fast ununterbrochen über CFS nachdenke und somit in dieser Gedankenschlaufe stecken bleibe …

Mir geht es besser!

Nach 3-jähriger Leidenszeit sehe ich endlich Licht am Horizont. Mit meiner Gesundheit geht es aufwärts, langsam zwar aber immerhin. Ich weiss, dass ich in die richtige Richtung gehe und ich lebe nicht mehr in konstanter Angst vor dem Schreckensgespenst CFS, diesem Alptraum von Krankheit. Ich lebe noch nicht das Leben das ich möchte. Die Müdigkeit ist ein anhängliche Begleiterin ... Trotzdem versuche ich, meine Aktivitäten auszuweiten, so gut es eben geht.

Ich glaube, dass die Heilung nun eine Frage der Zeit ist so lange ich auf meinem eingeschlagenen Weg bleibe und gut zu mir und meinen Emotionen schaue. Es gilt nun langsam zurück ins Leben zu finden, Dinge zu tun die mich glücklich machen und erfüllen. So vieles ist brach gelegen. Unter anderem hoffe ich, meine Fitness und Ausdauer wieder aufbauen zu können. Das wird nochmals viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen.

Ich bin überzeugt, dass es möglich ist 100 % gesund zu werden. Ich mag all den negativen Berichten von Ärzten und Betroff…

Das Wort zum Sonntag: mein Mantra

Hier wieder einmal ein schöner Text (auf englisch), der mich sehr anspricht. Ich habe ihn ausgedruckt und lese ihn oft vor dem Meditieren.
In einem Punkt habe ich definitiv von dieser Erkrankung profitiert: mein Englisch hat sich die letzten 2 Jahre merklich verbessert. Es ist ja so, dass die meisten Informationen aus dem angelsächsischen Raum kommen. Es scheint, dass da CFS nicht so stiefmütterlich behandelt wird, wie bei uns.

Ich hoffe, der Text gibt euch ein klein wenig Zuversicht und wünsche allen einen sonnigen Sonntag.

Herzlich,
Christine



CFS / ME: Sport, Training

Nach meiner Atemwegsinfektion im Juni geht es mit meiner Energie langsam aufwärts. Ich kann meist wieder 1 - 2 Kilometer gehen und der Arbeitsweg ist auch besser zu bewältigen.
Es ist beängstigend, wenn 200 Meter wie eine endlose Strecke erscheinen und die Beine einfach nicht mitmachen wollen. Diese Angst musste ich erst ab- und das Vertrauen in meine wieder Beine aufbauen. Ich habe mich motiviert, täglich 5 - 10 Minuten zu gehen auch wenn ich manchmal auf die Zähne beissen musste.  Nach einem ersten Versuch, der im Frühling gescheitert ist, gehe ich erneut ins Krafttraining. Diesmal gehe ich alles viel behutsamer an: 5 Geräte, 5 Wiederholungen, 2 Durchgänge und ganz wichtig: mit Pausen dazwischen. Alles in allem brauche ich zum Umziehen mehr Zeit als für das effektive Training. Aber ich geniesse es, nach der langen Pause wieder ins Studio zu gehen. Ich werde nun schauen, wie es mir damit geht und das Programm entsprechend anpassen.
Ich trainiere mit einem Pulsmesser und schaue, dass …

CFS: Gedankenmuster

* Instead of focusing on how you got where you are, you've got to shift your attention to where you would rather be*

*Too much analysis can create paralysis*

*Who cares why the elephant is standing on your foot? Just get him off!* :-) 

Manchmal "stolpere" ich über Sätze wie diese, die mir Auftrieb geben vorwärts zu gehen, in die Zukunft zu schauen. Ich habe genug vom Stillstand, vom Rückzug, der nun schon zu lange andauert.
Oft verwende ich meine Energie darauf, sorgfältig mit meiner Energie umzugehen. Paradox nicht. Jedes mal wenn ich etwas vorhabe, stelle ich mir vor, wie ich danach leiden werde und noch müder und erschöpfter bin. Ich achte genau darauf, 8 Stunden Schlaf zu kriegen. Wenn nicht, macht mich das nervös. Die Gedanken sind in einer CFS-Endlosschlaufe gefangen und das ewige Grübeln ist anstrengend und zieht mich zudem emotional runter.

Ich habe ja kürzlich mit dem Gupta Programm begonnen und sehe bereits Fortschritte im Stoppen dieser Gedankenmuster. Es ist ni…

CFS/ME: Grippeimpfung ja oder nein?

Der Winter naht und damit auch die nächste Grippewelle. Impfen ja oder nein ist die Frage, die leider nicht so einfach zu beantworten ist. Meine Hausärztin meint: ja unbedingt!, die Fachärzte sind sind uneinig und ich möchte weder eine Grippe bekommen noch die Symptome verstärken ...


Der Leitfaden der Kanadischen Klinischen Falldefinition empfiehlt:
Von einer Impfung mit Lebendimpfstoffen wird im Allgemeinen abgeraten, da hierdurch eine Symptomverstärkung oder ein Rückfall ausgelöst werden kann. Forschungsergebnisse belegen eine häufige Dysfunktion des 2­5A Synthetase/Ribonuklease­L antivitalen Abwehrpfades bei vielen Patienten3. Aufgrund dieser Risiken müssen über Impfungen allein der behandelnde Arzt und der Patient entscheiden. Wenn eine Impfung ansteht, dann wird generell empfohlen, dass diese vom behandelnden Arzt durchgeführt und die Dosis in drei oder vier kleinen Portionen im Abstand von einem Monat verabreicht wird, um sicherzustellen, dass es nicht zu Spätreaktionen kommt. 

Und…

CFS/ME: Das Wort zum Sonntag ...

Humor ist, wen man trotzdem lacht. Ein australischer Blogger hat zusammengefasst, was an CFS toll ist ...

In case you haven't already heard, I've been suffering from Chronic Fatigue Syndrome (CFS) for almost 5 years. Goddam yuppie flu. I would have thought that was long enough for you to pick up on; but perhaps not. Now when I say “suffering”, the gurus tell me that suffering is all in the mind; it's just a matter of how you look at things. If you want to alleviate your suffering, all you have to do is express gratitude for the positive side. That sort of talk generally just makes me angry. Play this repeatedly for at least an hour to get an idea of what it's like: But maybe the gurus are onto something. If I can't actually feel better, maybe I can feel better about it. So after skydiving into the CFS cloud in search of it's silver lining, here's what I've come up with about What's Great About Chronic Fatigue Syndrome:  The days when you don't have…

CFS/ME: Amygdala Retraining

Ich habe mit dem Gupta Programm begonnen. Momentan werde ich nicht über meine Erfahrung damit schreiben, da ich mich ohne Ablenkung und unvoreingenommen darauf einlassen will. Falls jemand eine Frage hat, beantworte ich die natürlich gerne. Ansonsten möchte ich auf dieses Forum hier verweisen. Es ist freundlich und informativ gehalten. Auch auf dem offiziellen Forum werden alle Fragen die das Herz begehrt (auf englisch) beantwortet. Eine weitere sehr gute Zusammenfassung der Pros & Contras findet ihr hier (wiederum englisch).

Stay positive!
Herzlich,
Christine

CFS / ME: Sport & Träume

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Träumt ihr manchmal auch, dass ihr joggen gegangen wärt? Bei mir ist das ein wiederkehrender Traum. Wie schön wäre es, mal wieder so richtig zu schwitzen, Dampf abzulassen. Ich war lange Zeit sehr neidisch auf jeden Jogger, konnte kaum sehen, wie sie am Sonntagmorgen unterwegs waren und nicht wussten, welches Glück sie haben. Das war mir früher auch nicht bewusst, wenn ich (manchmal) widerwillig die Schuhe anzog und losrannte. Bisweilen muss einem tatsächlich etwas genommen werden, bevor man es zu schätzen weiss.
Inzwischen habe ich die Schuhe in den Keller verfrachtet. Aus den Augen aus dem Sinn. Ich hoffe, sie bleiben da nicht ewig unbenutzt stehen, mir fehlt der Sport und das Wandern so sehr? Wie geht ihr mit diesem Verlust um, wie kompensiert ihr die fehlende Bewegung?


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
Christine

Chronic Fatique Syndrom: Dinge die ich nicht verstehe

Ich verstehe diese Krankheit einfach nicht ... Obschon ich nun seit bald 2 Jahren damit (über)lebe, bin ich noch nicht hinter das Geheimnis gekommen. Weder was sie ausgelöst hat noch wie ich damit umgehen soll. Was macht mich so müde, warum habe ich überhaupt keine Kondition mehr, was läuft in meinem Körper, meinem Kopf schief? Mir würde es helfen, wenn ich ein Muster erkennen könnte. Wenn ich eine Anlaufstelle hätte die mir sagt, wie ich vorgehen soll. Ein simpler Therapieplan, eine klitzekleine Anleitung. Aber so bleibt nichts anderes übrig als auszuprobieren, was ein bisschen hilft und mir eine Strategie zusammen zu basteln, nach dem Motto „Versuch & Irrtum“. Es ist wirklich schwierig, von Ärzten kaum Hilfe zu bekommen, keine klaren An- und Aussagen, 100 verschiedene Theorien, Thesen und Tipps. Ich schwebe oft im luftleeren Raum. Unter einer Krankheit zu leiden, die keiner versteht, die offensichtlich nicht sehr ernst genommen wird, macht das Leiden doppelt schwer und schwierig …

CFS / ME: Kontakt knüpfen, Erfahrungsaustausch

Gibt es da draussen jemand, der Interesse an gelegentlichen Treffen hat? Ich fände es sehr hilfreich mich austauschen zu können. Selbsthilfegruppen in meiner Gegend (Mittelland) habe ich noch keine gefunden. Zudem arbeite ich und die Treffen passen zeitlich nicht.
Ich habe das Gefühl, dass mir der Austausch helfen könnte, besser mit der Erkrankung umzugehen. Sich gegenseitig aufbauen, Tipps austauschen und mit jemandem schwatzen, der weiss worum es geht. Bei allem Verständnis in meinem (kleinen) Freundeskreis ist es doch für Aussenstehende kaum möglich zu begreifen, wie sich das Leben mit CFS anfühlt.

Fasst euch ein Herz und schreibt mir, ich würde mich sehr freuen!

Herzlich,
Christine

CFS/ME: Single-Leben vs Beziehung

Heute habe ich genau mit EINEM Menschen gesprochen; der Migros Kassiererin. Klingt nach Einsamkeit, ist es manchmal auch. Trotzdem. Ich frage mich immer wieder, wie es CFS Erkrankte machen, die in einer Beziehung leben, Kinder haben. Ich bin meistens nach 1 Stunde Gesellschaft froh, wieder alleine zu sein, zu schweigen und mich ausruhen zu können. Besonders im Anfangsstadium der Erkrankung bin ich mit letzter Kraft von der Arbeit nach Hause gekommen und musste mich hinlegen. Das Wochenende brauchte ich, um mich von der Arbeit zu erholen. Ich hätte die Energie für eine Beziehung nicht aufgebracht. Wie schafft ihr das?

Dank des Alleinlebens kann ich nach meinem Rhythmus leben, muss keine Rücksicht nehmen, kein schlechtes Gewissen haben wenn ich nicht mehr tun kann, als zwischen Bett und Sofa hin und her zu pendeln. Es gibt mir die Freiheit mein Leben so zu organisieren wie ich glaube, dass es für mein Gesundwerden richtig ist. Ich muss den Alltag mit niemandem koordinieren und die tägli…

Tweet: Zur Abwechslung mal etwas zum Schmunzeln

Einer meiner Lieblingstweets:

Lese einen Beipackzettel und kanns kaum erwarten was hinter der nächsten Falte passiert, aber sieht so aus als ob am Ende jemand drauf geht.
— Doch noch ein Hase (@urmels) 3. Juni 2014 Herzlich,
Christine


CFS/ME: Lesen, Selbsthilfebücher

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Mir scheint, ich habe eine Bücherkaufsucht. Schade eigentlich, kann man die Auslagen nicht als Weiterbildung von den Steuern abziehen :-)

Hier einige meiner Favoriten:
Mind over medicine Lissa Ranking
Das Buch der Menschlichkeit, Dalai Lama  
Wenn alles zusammenbricht, Pema Chödrön
Heilgeheimnisse aus Tibet, Ingfried Hobert
Aus Liebe zum Leben, Rachel Naomi Remen
How to be sick, Toni Bernhard. Das Buch gibt ein paar gute Denkanstösse, Strategien für schlechte Tage, deshalb ist es auf der Favoritenliste. Andererseits strotzt es nicht eben vor Optimismus und das ist doch das, was wir brauchen.

Und was nicht fehlen darf: ein Krimi von Dr. Siri, der Leichenbeschauer aus Laos

Wen ich übrigens nicht mag, ist Ruediger Dahlke. Er ist mir zu elitär, hat etwas von einem selbsternannten Messias. Wer das Buch "Seeleninfarkt" von RD möchte, kann mir ein Mail schicken (Adresse im Profil). Zwei weitere Bücher die ich verschenke: "how to be sick" von Toni Bernhard & "Was K…

ME/CFS: hilfreiche Gewohnheiten kultivieren und motiviert bleiben

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Momentan macht mir die Erkrankung das Leben sehr schwer. Die Muskeln schmerzen, die Beine sind bleischwer, der Energielevel ist tief und lässt mich kaum mehr machen, als in der Wohnung rumzuliegen.

Höchste Zeit also, mir wieder einmal ein paar Grundsätze in Erinnerung zu rufen und dran zu bleiben.
Die Heilung liegt in meinen Händen, ICH trage die Verantwortung für meine körperliche und seelische Gesundheit und diese ist nur zu erreichen, wenn ich mit meiner ganzen Überzeugung daran arbeite.Aktivitäten vorsichtiger dosieren, ich mache zuviel Unwichtiges: Prioritäten setzen.Achtsamer sein, eins nach dem anderen erledigen: kein Multitasking.Nicht damit vergleichen, was ich früher tun konnte.Meditieren, täglichGesund und ausgewogen essen auch wenn das Einkaufen und Kochen anstrengend ist. Die Migros Klubschule bietet ein persönliches ErnährungsCoaching an. Ich habe zwar keine Gewichtsprobleme aber ausgewogen und optimal ist meine Ernährung nicht.Ich spreche nicht (zu viel) über die Krankh…

CFS/ME: Epsomsalz und Muskelschmerzen

Zum Wochenstart ein Tipp, der mir bei Muskelschmerzen wirklich Linderung bringt: ein EpsomSalzbad (auch unter den Namen Bittersalz oder Magnesiumsulfat bekannt).

Und so wird's gemacht:
2 Tassen Epsom Salz ins warme Wasser geben. 10 - 20 Minuten baden. Abduschen. Bademantel anziehen und 20 Minuten hinlegen. Ich verbinde das Ausruhen jeweilen mit einer Meditation. Die Muskelschmerzen sind bei mir nach so einem Bad weg und ich fühle mich wunderbar leicht und entspannt. Empfohlen werden 3 Bäder wöchentlich.

Guter Nebeneffekt: Das Baden in Bittersalz ist ein effektiver Weg, den Magnesiumspiegel zu erhöhen.

Infos hier (englisch)

Herzlich,
Christine

ME/CFS: An Tagen wie diesen ...

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Auf dem Weg zur Arbeit vor Erschöpfung geweint. An Tagen wie diesen glaube ich nicht mehr daran, dass es jemals aufwärts geht. Ich habe genug davon, mich zu motivieren, positiv zu denken; immer und immer wieder. Das Leben ist ein grosses dunkles müdes Etwas.

Herzlich,
Christine

CFS/ME: B12 Injektionen - ein Selbstversuch

Nach Monaten des totalen Stillstandes war ich nahe dran, in eine Depression zu fallen. Das ewige Aufraffen für die kleinsten Dinge des Alltags hat mich Energie gekostet, die ich nicht habe. Alle Bemühungen verliefen im Sand  und machten mich zunehmend mutlos. Ich habe mich dann entschieden, B12 zu spritzen (vor allem aufgrund der Empfehlungen von Dr. Myhill). Da ich mich seit 35 Jahren vegetarisch ernähre, ist es möglich, dass ich nicht gut mit Vitamin B12 versorgt bin.


Informiert über B12 habe ich mich hier hier.
Was mich nun zurückgeworfen hat ist eine schwere Erkältung, die zu einer Lungenentzündung wurde. Mein überbordendes Immunsystem hat sich über die letzten Monate beruhigt, ich hatte kaum mehr Halsschmerzen und geschwollene Drüsen, dafür bin ich nun wohl anfälliger für Infektionen. Das Antibiotika habe ich sehr schlecht vertragen und bin auch einen Monat nach Beendigung der Kur immer noch geschwächt. Nun übe ich mich einmal mehr in Geduld und versuche negativen Gedanken keinen…

CFS/ME: Denken ist die beste Art zu reisen

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Wie gerne würde ich reisen! Das Meer sehen, wandern, auf einen Kurztripp gehen, spontan weg fahren, planlos, einfach so - Fehlanzeige, geht nicht, niente, nada, keine Kraft für Abenteuer.
My  home ist my castle, heisst die Devise.

Meg Says: Five Lessons I've Learnt About ME/CFS

Lesenswerter Post einer jungen Frau, die seit 6 Jahren von ME betroffen ist (auf englisch) und die beneidenswert damit umgeht.

Meg Says: Five Lessons I've Learnt About ME/CFS: This time last month marked the sixth year of being an ME sufferer and one year to the day of my official diagnosis. I had the date marked...

Weg mit Gerümpel

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CFS/ME: was hilft & was nicht

Immer und immer wieder: auf den Körper hören, wenn die Symptome stärker werden die Aktivitäten stoppen und ausruhen! Nicht verbissen gesund werden wollen, geschehen lassen und Geduld üben. Ich musste lernen, den Widerstand gegen die Krankheit und den Körper aufzugeben und die Situation zu akzeptieren genau so, wie sie im Moment ist. Das Loslassen und die Akzeptanz haben mich von einer grossen Last befreit. Das heisst nicht, dass ich mich aufgegeben habe. Ich bin überzeugt davon, dass ich gesund werde. Ich vertraue auf meine Selbstheilungskräfte und unterstütze meinen Körper dabei.

Vieles habe ich ausprobiert oder wende es immer noch an:
Magnesium, bei Muskelschmerzen. Q10, zur MigräneprophylaxeVitamin C (hohe Dosen), bei entzündetem Rachen, gegen GrippegefühlTCM, zur Stärkung des ImmunsystemsCarnitin, habe keine positiven Effekt verspürtOmega 3 KapselnMultivitaminpräparat Mariendisteltropfen von Ceres, zur Entgiftung, Unterstützung der LeberVitamin B12 Injektionen, täglich 2ml über ei…

Kleine Helfer - Dankbarkeitstagebuch

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Es ist nicht immer einfach, sich von der Müdigkeit, den Schmerzen, den negativen Gedanken und Ängsten nicht mitreissen zu lassen. Aus diesem Grund habe ich angefangen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Ich schreibe täglich drei Dinge auf, für die ich dankbar bin. So fokussiere ich mich auf das Positive in meinem Leben. Es gibt Tage, da mir kaum etwas einfallen will, Tage an denen mir das Leben nur noch trostlos und nicht lebenswert erscheint. Und trotzdem, es ist noch kein Tag "weiss" geblieben. Es sind oft die Kleinen, unscheinbaren Dinge die ich notiere. Ein freundliches Lächeln, eine nette Begegnung, eine Weinbergschnecke im Garten.

Das Tagebuch lehrt mich, mich nicht auf das zu konzentrieren was ich nicht habe oder kann sondern mich an dem zu freuen was ist.

Das Dankbarkeits-Tagebuch soll sich ganz bewusst von einem normalen Tagebuch unterscheiden, denn hier schreibe ich wirklich nur die guten Dinge auf. Egal wie viele negative Dinge auch passiert sind.

Das Leben ist JETZ…

Erfolgserlebnis: Migräne und Coenzym Q10

Ich leide seit meiner Teenagerzeit unter Migräne. Alle paar Monate hatte ich einen Anfall. Mit dem schleichenden Beginn meiner Erkrankung wurde sie zum Dauergast und hat an Intensität zugenommen. Auf der Suche nach Besserung meines Erschöpfungsyndroms bin ich zufälligerweise auf eine Studie  über den Nutzen  von Q10 als Migräneprophylaxe gestossen. Ich nehme nun seit längerer Zeit täglich 200mg Q10 und der Erfolg hat sich bei mir bereits nach ca. 2 Wochen eingestellt. Die Anfälle wurden deutlich weniger. Leider scheint jedoch Q10 auf meinen Energielevel keinen Einfluss zu haben, ich konnte keine Besserung feststellen.

Ein kleiner Erfolg mit grosser Wirkung auf meine Lebensqualität!

Was sind eure Erfolgserlebnisse?

Herzlich,
Christine

CFS/ME: 1. Schritte nach der Diagnose

Es sind viele kleine Puzzleteile die zusammengesetzt werden müssen. Das erfordert Ausdauer und Geduld, schnelle Ergebnisse waren bei mir nicht sichtbar aber Schritt für Schritt geht es vorwärts und es gibt Phasen in denen es mir besser geht, es ist ein stetes Auf und Ab.

ME/CFS: Die erste Phase meiner Erkrankung

Ich arbeite 80 % als Sachbearbeiterin. Meine grösste Angst war (und ist es immer noch), den Job durch die Krankheit zu verlieren und ich habe alles was in meiner Macht steht unternommen, damit das nicht passiert. Das ist mir bis heute gelungen. Ich arbeite vier Tage die Woche und die restlichen drei Tage verbringe ich zuhause und erhole mich. Ein hartes Stück Arbeit: ich habe oft nicht gewusst, wie ich den nächsten Tag überstehe und ob ich die Kraft aufbringe, schon nur den Arbeitsweg zu schaffen.

Die Arbeitstage habe ich ab 2014 so eingeteilt, dass ich donnerstags frei habe, so wird die Woche unterteilt und ich schaffe das Pensum besser. Zudem habe ich im Betrieb einen Liegestuhl in den Keller gestellt, damit ich am Mittag eine halbe Stunde schlafen oder meditieren kann, das hilft mir durch den Tag.

Ausser arbeiten, duschen und rumliegen habe ich die ersten 8 Monate nichts gemacht. Ich hatte keine Kraft zu kochen, länger als eine halbe Stunde am PC zu sitzen oder Leute zu treffen. Pa…

CFS/ME und wie alles begann

Das Licht hat schon länger geflackert, seit 2010 litt ich unter Müdigkeit und hatte immer weniger Energie. Ich bin deswegen ein paar Mal zum Arzt und der hat mir Eiseninfusionen verordnet, die so gut wie nicht geholfen haben. Anfangs 2013 gab es einen "Kurzschluss" und es war, als wäre die Sicherung rausgeflogen, ich wusste nicht, was mit mir geschah. Ohne ersichtlichen Grund für den Auslöser, ich hatte weder einen Virus noch war ich sonderlich gestresst. Seither lebe & arbeite ich mit cfs/me. Viele der Symptome kennen die Betroffenen. Dauermigräne, Glieder- und Muskelschmerzen, Kraft- und Energielosigkeit, wellenartige Erschöpfungszustände, null Ausdauer, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten, bleierne Müdigkeit, Herzrasen, "brain fog", Konzentrationsstörungen, Beine und Arme aus Pudding, fiebrig, grippig, wiederkehrende Rachenentzündungen, Dünnhäutigkeit und noch einiges mehr. Zusätzlich, und das macht es besonders schlimm, ist das Sozialleben innert kürzes…